Seit Mitte Juli 2014 ist die Absturzsicherungsgruppe der Verbandsgemeinde Loreley offiziell im Dienst.

Vorangegangen war eine intensive theoretische und praktische, 26 stündige Ausbildung innerhalb der Verbandsgemeinde. Der wortwörtliche Höhepunkt des Lehrgangs war der gesicherte Vorstieg an einem ca. 15m hohen Gittermastkran.

Die 24 ausgebildeten Feuerwehrleute rekrutieren sich aus fast allen größeren Einheiten der Verbandsgemeinde. Die Feuerwehr Weisel stellt 5 Mann. Im Einsatzfall greifen sie auf drei innerhalb der Verbandsgemeinde verteilte Gerätesätze "Absturzsicherung" zurück. Neben Braubach und Dahlheim ist so ein Absturzsicherungsrucksack auch in Weisel stationiert.

Die Alarmierung der ausgebildeten Kräfte erfolgt über Funkmeldeempfänger. Sie begeben sich dann direkt zur Einsatzstelle. Parallel dazu werden dann von den drei Standorten mindestens zwei Absturzsicherungsrucksäcke an die jeweilige Einsatzstelle gebracht.

Die Absturzsicherungsgruppe wird zu allen Einsätzen alarmiert, bei denen ein Arbeiten im absturzgefährdeten Bereich von Nöten ist. Die können unter anderem Dachstuhlbrände und Einsätze auf dem Rheinsteig sowie dem Klettersteig in Nochern sein.

In dem Rucksack der Feuerwehr Weisel ist unter anderem ein 60m Dynamikseil, diverses Anschlagsmaterial wie z.B. Bandschlingen, ein Rettungsdreieck, ein Auffanggurt sowie Handschuhe, eine Selbstsicherung und verschiedene Karabiner enthalten.

Der Rucksack ist im Gerätehaus stationiert und wird im Einsatzfall auf das MTF-L verladen.

Text: Benjamin Kappus, Wehrführer Feuerwehr Weisel
Bilder: Bernd Bender, Kreisfeuerwehrverband